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Katastrophen und Ernstfall

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Die Ernährungssicherheit ist nicht gewährleistet. Mit diesem Fakt kann man sich, wenn überhaupt nur nach langem Nachdenken anfreunden.
Wenn MitteleuropäerInnen vom Essen reden, reden sie vom Überfluss. Die Wellness-Industrie lebt von der kollektiven Trägheit der Massenmenschen. Mit grossem Aufwand wird den Menschen erklärt, wie sie sich schlank essen können ohne sich dabei bewegen zu müssen.
Die Tatsache das die Ernährungssicherheit nicht gewährleistet ist, steht im vollen Widerspruch zu dem wie heute über Nahrung gesprochen und gedacht wird. Die meisten MitteleuropäerInnen verlassen sich darauf, dass das morgen das Angebot im Supermarkt, gleich oder grösser als heute ist. Dem ist aber nicht so, es müssen nur einige ungünstige Faktoren aufeinander treffen und schon bleiben beim Grossverteiler die Regale leer.»

Notvorrat

Am wahrscheinlichsten ist es, dass es durch das Zusammentreffen von einer meteorologischen Extremwetterlage mit Streiks im Transportgewerbe zu einem mehrtägigen Versorgungsengpass kommt. Wenn der Beginn des Versorgungsengpasses mit einem Wochenende zusammenfällt, kann es eine Woche oder mehr dauern bis die Lebensmitteltransporte wieder rollen.
Um einem solchen Szenario zu begegnen braucht es keinen Notvorrat im engeren Sinn. Es genügt alle Grundnahrungsmittel inklusive Süsses für die Moral einzulagern, und schon ist man vor Versorgungsengpässe gefeit.»

Ernstfall

Einen Cyberangriff auf die Schweiz ist jederzeit möglich. Egal ob von einer kriminellen oder verdeckt agierenden staatlichen Organisation ausgeführt, die Folgen sind desaströs. Das Stromnetz bricht zusammen und die Infrastruktur kommt zum Erliegen.
Ohne Strom nützt die ausgeklügelste Vorratshaltung nichts. Der Kochherd, die Heizung und die Wasserversorgung funktionieren nicht mehr. Um diesen Notfall zu begegnen braucht es neben reichlich bemessenen Vorräten die passende Hardware. In erster Linie sind dies eine hochwertige Outdoor-Ausrüstung inklusive warme Kleider samt Insektenschutz und Medikamente.»

Katastrophenfall

Im Falle einer Umweltkatastrophe und/oder eines atomaren SuperGau hilft nur die Flucht über Schleichwegen. Es wird kein Durchkommen mehr geben: die Strassen werden verstopft oder vom Para-Militärs gesperrt sein. Weil es nicht möglich ist Basel, Lausanne oder Grosszürich zu Evakuieren, werden um die Chancen der BewohnerInnen in den Zonen B und C zu erhöhen, die Flüchtenden am Rande der A-Zone gestoppt. In einem solchen Falle hilft nur die Flucht auf Nebenwegen oder der Freitod. Um sich eines solchen Szenarios zu entziehen, braucht es nebst guter Gesundheit einen eisernen Willen und eine notfalltaugliche Trekkingausrüstung.»

Seite zuletzt geändert am February 12, 2015